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Über Carl E. Ricé

Carl E. Ricé

Der gebürtige Hamburger Carl E. Ricé (dessen Nachname wie „riqué“ klingt, wenn man es französisch ausspricht) lebt seit vielen Jahren in Augsburg. Nach verschiedenen beruflichen Stationen ist er seit Anfang der 1990er Jahre als freier Künstler tätig. Als Erzählperformer verbindet Carl E. Ricé literarisches Sprachgefühl mit einer intensiven Bühnenpräsenz. Indem er sie frei erzählt, anstatt sie nur vorzulesen, erweckte Carl E. Ricé im Laufe der Jahre unterschiedlichste Stoffe der Weltliteratur zum Leben. Mehrfach trat er beispielsweise mit folgenden Programmen auf:

  • „Geschichten vom Herrn K.“ nach Bertolt Brecht, u.a. beim Brechtfestival Augsburg
  • „Eine Weihnachtsgeschichte“ nach Charles Dickens
  • „Im Malstrom“ nach Edgar Allan Poe
  • Verschiedene Erzählprogramme mit selbst verfassten Geschichten, die teilweise auch in dem Buch “Henker, bitte weitermachen!” versammelt wurden
  • „Das Kainszeichen – Geschichte einer Vergewaltigung“, eine selbst entwickelte Erzählperformance über sexuellen Kindesmissbrauch und seine traumatischen Folgen, die auch als Hörbuch vorliegt

Für Carl E. Ricé, der bereits in den 1960er-Jahren mithalf, die Außerparlamentarische Opposition in der bayerischen Provinz zu organisieren, ist gesellschaftliches Engagement ein Teil seiner Persönlichkeit. Mit dem von ihm erfundenen Format des Poesiebrunch verband er sein künstlerisches Talent mit seinem sozialen Anspruch. Von 2010 bis 2020 gestaltete Ricé in Augsburg für den MehrGenerationenTreffpunkt Pfersee einen regelmäßigen Poesiebrunch, ab 2016 im Kulturhaus abraxas und ab 2018 unterstützt von der Augsburger Schriftstellerin Alexandra Tobor.

Carl E. Ricé stand darüber hinaus fast 20 Jahre lang in zahlreichen Produktionen des städtischen Theaters Augsburg auf der Bühne und war als Tänzer und Maler aktiv.